© Harald Herrmann 2011
DIE SCHWITZHÜTTE
EIN ORT DER
REINIGUNG – HEILUNG – ERNEUERUNG
UND
INTEGRATION
Die Schwitzhütte ist eine kleine, aus Ästen gebogene, kuppelförmige Hütte, die vollständig mit Decken zugedeckt wird .
Im Zentrum der Hütte befindet sich eine Feuergrube, in die glühende Steine gelegt werden, die zuvor während einigen
Stunden in einem Feuer außerhalb der Hütte erhitzt worden sind. Die Steine werden begrüßt und gesegnet
mit heiligen Kräutern und
immer wieder mit Wasser übergossen, sodass ein feucht-heißes Klima entsteht.
Seit Tausenden von Jahren reinigen die Menschen verschiedenster Völker während eines Schwitzrituals Körper und Geist.
Jeder Stamm und jedes Volk wurde in dieser langen Zeit von seinen Geistwesen begleitet und angeleitet,
wie die Zeremonie durchzuführen ist, sodass es die unterschiedlichsten Arten gibt,
die Schwitzhüttenzeremonie zu feiern.
Diese Zeremonie ist eine der autochthonen Völker.
(von Altgriechisch autós „selbst“ und χθών chthōn „Erde“, also etwa „einheimisch“,
„eingeboren“ oder „alteingesessen“, im Französischen noch häufiger verwendet „peuples autochtones“)
Immer aber ist die Schwitzhütte ein Ort der Befreiung, der Visionen und Gebete,
ein mystischer Ort in der Geborgenheit von Mutter Erde´s Schoss, wo persönliche Ängste Zweifel
und die Fassade des Ego´s abgelegt werden. In die Schwitzhütte zugehen heißt, sich auf physischer,
geistiger, seelischer und spiritueller Ebene zu reinigen; es bedeutet , sich dem großen Wandlungsmysterium in
Offenheit und Vertrauen hinzugeben; es bedingt auch die Bereitschaft, sterben zu lassen,
was uns am weiteren Wachstum zum Ganz – Sein und Heil(-lig) - Sein hindert.
Die Vereinigung der Elementarkräfte Feuer, Erde,
Wasser und Luft helfen die Gebete zu transformieren und lassen uns Eins sein
mit der Kraft der Schöpfung und des unendlichen Universums…………
Schwitzen und Beten sollen eine äußere und innere Reinigung und die Wiedervereinigung mit dem Geist bewirken,
damit der Mensch neu geboren wird. Die Schwitzhütte mit ihrer Kuppel gleicht nach der traditionellen
Erklärung dem Bauch einer schwangeren Frau, die auf der Erde liegt. So kehren die Teilnehmer in den
Bauch der Mutter und der Mutter Erde zurück und erleben durch die rituell aufgerufenen Energien eine Reinigung,
Erneuerung und Neuschöpfung ihrer Lebensenergie.
Die mir am häufigsten gestellte Frage ist folgende:
„Geht man bekleidet oder nackt in die Schwitzhütte?“
Nun: wir gehen alle bekleidet mit Badetuch, Umhang, Short, T-Shirt oder ähnlichem in die Schwitzhütte!
„MITAKUYE OYASIN – Ich bin mit allem verwandt“
ZURÜCK
BILDER
FREUNDE
STARTSEITE
IMPRESSUM
KONTAKT
TERMINE
10. Dezember Schwitz - Zeremonie
Thema: Energie und Unterstüzung
für die “Stade Zeit”
21. Dezember Feuerlauf Beginn 16:00 Uhr
zur Wintersonnenwende